Wegweiser für den Alltag

Unser Ökosystem kennt keine Landesgrenzen. Wo immer wir auch sind, hat unser Handeln Auswirkungen auf die ganze Erde.

Unsere Umwelt ist ein unteilbares Ganzes. Sie ist ein Gut, das allen gehört und für dessen Erhalt ein jeder von uns verantwortlich ist.

 

In dieser Rubrik soll ein bisschen mehr Licht in die Dinge des alltäglichen Lebens gebracht werden, denn durch unser (Kauf-)Verhalten

haben wir den größten Einfluss auf das Weltgeschehen - bedeutend mehr, als wenn wir Wählen gehen (würden) ... 

 

Jeder Einkauf ist ein Stimmzettel und der größte Feind von destruktiven Machenschaften ist unser Bewusstsein!!!


Boykott statt folgenschwerer Konsum...

Dies Bild (zum Vergrößern anklicken) verdeutlicht, wie stark die Macht inzwischen konzentriert ist: Ein paar Großkonzerne teilen den Markt unter sich auf – für Verbraucher ist es kaum möglich, den Überblick zu behalten... Diese Großkonzerne erzeugen weltweit unbeschreibliches Leid und Unheil in gigantischem Ausmaß!

Mit jedem Produkt-Kauf stärken wir diese Unternehmen weiter, was im Umkehrschluss bedeutet, dass wir sie mit jedem Nicht-Kauf schwächen können!

 

In der Unterrubrik Rote Liste Großkonzerne ist aufgelistet, welche Konzerne warum zu meiden bzw. boykottieren sind.


Lebensmittel-Einkauf

Tja ... Ein nicht ganz einfaches Unterfangen! Was und wo kann man noch guten Gewissens einkaufen?

Wenn man (noch) kein Selbstversorger ist, wäre ein guter Ansatz:

...und wenn es schon der normale Supermarkt sein muss, dann wenigstens dort die BIO Produkte kaufen, damit die Nachfrage wächst und die industrielle Landwirtschaft endlich aufhört, die Lebensgrundlage für uns und kommende Generationen zu vernichten!

Im Zusammenhang mit Lebensmitteln sind ebenfalls zu erwähnen:

 

Foodwatch entlarvt die verbraucherfeindlichen Praktiken der Lebensmittelindustrie und kämpft für das Recht der Verbraucherinnen und Verbraucher auf qualitativ gute, gesundheitlich unbedenkliche und ehrliche Lebensmittel. foodwatch ist unabhängig von Staat sowie Lebensmittelwirtschaft und gemeinnützig.


Foodsharing ist eine Initiative, die sich gegen Lebensmittelverschwendung engagiert. Es werden gemeinschaftlich ungewollte und überproduzierte Lebensmittel in privaten Haushalten sowie von kleinen und großen Betrieben gerettet. Die Organisation der Community und Aktivitäten läuft in erster Linie über die Online-Plattform.



Wasserknappheit? Hier sind die Ursachen ...

In allen frischen Lebensmitteln, die nicht regional angebaut wurden,

steckt Wasser aus Spaniens trockener Erde oder aus anderen Teilen der Welt:

  • 85 Liter pro kg Paprika
  • 140 Liter pro Tasse Café
  • 700 Liter pro kg Äpfel
  • 900 Liter pro kg Kartoffeln
  • 1.300 Liter pro kg Getreide
  • 3.300 Liter für kg Eier
  • 3.900 Liter pro kg Hühnerfleisch
  • 4.800 Liter pro kg Schweinefleisch
  • 5.000 Liter pro kg Käse
  • 15.500 Liter pro kg Rindfleisch (!)

Das ist, als würden wir Garten-Eden in einer Wüste spielen!

Wir sind Homosapiens, also vernunftbegabte Wesen. Eine nachhaltige Landwirtschaft ist Voraussetzung für unser Überleben!

Schon alleine aus diesem Grund sollten wir größten Wert auf unsere Ernährung legen...


 Die Absurdität des Fleisch-Konsums

Über die maßlose Tierquälerei in der Massentierhaltung sollen an dieser Stelle nicht viele Worte fallen, da hierüber schon mehr als genug berichtet wurde. Aufklärungsbedarf besteht allerdings bei den fatalen Folgen für unsere eigene Gesundheit, wenn wir tierische Produkte konsumieren. Sowohl Ärzte als auch die Medien entziehen sich ihrer Pflicht, die Konsumenten ausreichend über die Folgen zu informieren. Diese sind zum Beispiel Gicht, Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Arteriosklerose, zu hohe Cholesterinwerte, Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Osteoporose und Allergien. Auch besteht ein Zusammenhang mit psychischen Krankheiten wie manischen Episoden und Depressionen.

 

Außerdem verursacht die Produktion dieser krank-machenden Kost enorme Folgen für die Umwelt

und vergeudet unvorstellbare Mengen an wertvollen Ressourcen:

 

Wasser (es wird ca. die 10-fache! Menge unseres gesamten täglichen Wasserverbrauchs für die Produktion von Fleisch benötigt)

(Regen-)Wälder - die Lunge unseres Planeten - werden abgeholzt, um Anbauflächen für das benötigte Vieh-Futter zu schaffen (91% des Amazonas Regenwalds fielen dem Bedarf der Fleischindustrie zum Opfer; ca. 45% aller auf der Erde verfügbaren Flächen werden für die Viehzucht verwendet; um einen Fleischesser zu ernähren braucht es ca. 18-mal! so viel Land, wie für einen Veganer)

Luftverschmutzung (die Viehhaltung ist für 65% der weltweiten Lachgas-Emissionen verantwortlich! Dies wird in der Klima-Debatte verschwiegen. Warum? Es wird einfach zu viel Geld von einigen wenigen Großkonzernen mit tierischen Produkten verdient)

Erdöl und die daraus gewonnene Energie zum Ernten und Verarbeiten des Tierfutters

Verschmutzung der Böden und des Grundwassers durch Gülle und chemische Düngemittel

Plastik-Müll durch die Verpackung all der tierischen Produkte

die langen Transportwege, die die "Ware" hinter sich hat, bis sie auf unseren Tellern landet

und schließlich die geistige Ebene: wie sollen wir je zu Glück und Gesundheit gelangen, wenn wir uns Leid, Angst und Tod einverleiben? Und solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben…

 

Für die Herstellung eines einzigen Burgers wird so viel Wasser benötigt, dass man davon 100 Tage am Stück duschen könnte und es werden dabei so viel Abgase erzeugt, wie wenn man 320 km mit dem Auto fahren würde!

Für 1 kg Rindfleisch werden 16 kg Getreide/Soja benötigt!

 

90% des weltweit angebauten Sojas, 50% des Getreides und 40% der gefangenen Fische werden an "Nutztiere" verfüttert!

Es ist also völlig klar, dass kein Mensch auf der Erde verhungern müsste, wenn wir aufhören würden, Fleisch zu konsumieren...

 

Außerdem sollte jeder, der Fleisch konsumiert, wenigstens das Rückgrat besitzen, sich anzusehen, was die Tiere erleiden müssen, bevor sie auf dem Teller landen, wie es z.B. der Film "Dominion" sehr genau aufzeigt. Aber scheinbar fehlt dazu den meisten der Mut...

 

Wer sich von Veganern bedrängt fühlt und meint, sie wollen ihre Lebensweise anderen aufdrängen, sollte sich bewusst darüber sein,

dass gerade Fleischesser allen anderen ihren Lebensstil aufdrängen, weil sie die Folgen ihres Fleischkonsums verleugnen.

Und angegriffen fühlt man sich überhaupt nur dann, wenn man mit sich selbst nicht im Reinen ist...


Körperpflegeprodukte und Kosmetika

Zu den gefährlichen bzw. bedenklichen Inhaltsstoffen gibt es aufgrund der Fülle eine Unterrubrik: Inhaltsstoffe Kosmetika

Die Auflistung chemischer Bezeichnungen ist allerdings für den Durchschnitts-Verbraucher nicht immer leicht zu verstehen.

Services wie Codecheck und ToxFox helfen: Online und als App zeigen sie, was wirklich in den Kosmetikprodukten steckt, welche Inhaltsstoffe bedenklich sind und warum. Wer sich unsicher ist, sucht hier einfach nach dem konkreten Produkt (bzw. scannt den Barcode mit dem Smartphone) und bekommt dann eine Einschätzung der einzelnen Inhaltsstoffe angezeigt.

 

Hier einige Online-Shops, bei denen es nachhaltige Produkte für die Körperpflege gibt:

Um einige Risiken von vornherein auszuschließen, sollte zu (sensitiven) Naturkosmetik-Produkten gegriffen werden.

Günstige Varianten sind die Naturkosmetik-Eigenmarken der Drogeriemärkte (zum Beispiel Alverde bei dm, Alterra bei Rossmann). Diese enthalten rein natürliche Inhaltsstoffe, setzen dabei aber meist auf günstige Rohstoffe.

Hochwertige Naturkosmetik gibt es von etablierten Premium-Herstellern wie zum Beispiel Weleda, Lavera, Sante oder Dr. Hauschka.


Alternativen zu unnötigen bzw. umweltschädlichen (Einweg-)Produkten:

Stofftaschentücher statt in Plastik verpakte Papiertaschentücher

Glasflaschen/Edelstahlflaschen für Wasser anstatt Plastikflaschen

Geschirrtücher und Lappen statt in Plastik verpackte Küchenrolle

Schmierpapier statt Notizblöcke

Mülleimer auswaschen statt Plastik-Mülltüten

Stoffservietten statt in Plastik verpackte Papierservietten

Einkaufstasche/Gemüse- und Obstnetz statt Plastiktüten

Strohhlame sind generell überflüssig!

Zeitungspapier oder Geschirrtuch statt Geschenkpapier

Mehrwegrasierer oder Rasierhobel statt Einwegrasierer

Echtes Geschirr statt Partygeschirr

Wiederverwendbare Bambusbecher statt Pappbecher für Unterwegs

Waschbare Stoff-Pads statt Abschminktücher

Haarseife/festes Shampoo statt welches in Plastikflaschen

Duschseife statt Duschgel in Plastikflaschen

Haarbürsten aus Naturmaterialien anstelle von Plastik

Bambuszahnbürste statt Plastikzahnbürste (z.B. Humble Brush bei DM)

Zahnputz-Tabs oder Zahncreme im Glastiegel statt aus der Plastik-Tube

Feste Handseife anstelle von in Plastik verpackter Flüssigseife

Holzhandbürste statt Plastik-Handbürste

Deocreme statt Sprüh-Deo

Kompostierbare Wattestäbchen statt welche aus Plastik

Waschpulver im Karton (z.B. von Frosch) anstatt in flüssiges Waschmittel in Plastik verpackt

 

Torf-freie Blumenenre! Für Torf werden Moore leergebaggert - eine weitere ökoloische Katastrophe

Phosphor/Phosphat in Produkten unbedingt vermeiden, da sehr energieintensiv in der Herstellung und Raubbau an der Erde

Syntetische Stoffe setzten beim waschen Mikroplastik frei, was in den Klärwerken nicht herausgefiltert werden kann

Chemische Medikamente werden nach Einnahme nicht in natürliche Stoffe umgewandelt! Sie gelangen über unsere Ausscheidungen in den Wasserkreislauf, da sie nicht herausgefiltert werden können und richten so schleichend mächtigen Schaden an...


Gebraucht statt neu kaufen

Der Markt ist übersättigt mit Produkten... Es ist selten nötig, Dinge neu zu kaufen.

Das meiste findet man gebraucht bei eBay Kleinanzeigen. Weitere Möglichkeiten:

 

Kleidung: kleiderkreisel.de

Bücher: medimops.de und rebuy.de


Kleidung

Leder, Wolle (Schaf, Kaschmir, Alpaka, Angora, Mohair), Daunen und (Kunst-)Pelze sind ein absolutes NO-GO!!!

Die Gründe dafür sind in der Unter-Rubrik Rote Liste Kleiderkauf nachzulesen...

 

Auch ist es eine Gewissens-Frage, ob wir es uns wirklich leisten können, neue Kleidungsstücke zu kaufen,

denn bei einem T-Shirt von 29,- € gehen gerade mal 0,18 Cent an alle Arbeiter, die an der Herstellung beteiligt waren!!!


Bank-Konto

Solange es das Bargeld noch giebt, sollten wir es auch zu nutzen.

Da man aber um ein Konto kaum herumkommt, gibt es auch hier Alternativen wie beispielsweise


Tanken

Wenn immer möglich an den kleinen, freien Tankstellen tanken anstatt Esso, Shell, Aral, Total, BP, Agip, OMV, Jet...


Internet & E-Mail

Das Internet verbraucht riesige Mengen an Energie! Zum einen ist es also angebracht, die Zeit im Internet mit Bewusstheit zu füllen und zum anderen ist man selbst das Produkt, wenn etwas (in diesem Fall das Internet) kostenlos ist! Bei den Daten, die im Hintergrund über einen gesammelt werden, kann einem schwindelig werden...

 

Es soll zwar Möglichkeiten geben, sich nicht ganz so gläsern zu machen, aber so einfach ist das nicht.

 

Zumindest gibt es eine halbwegs annehmbare Lösung für E-Mail-Postfächer: posteo.de

Als Alternative zu Google-Maps kann folgender Service genutzt werden: HERE WeGo


Medien

Wenn man über die Organisation der Mainstream-Medien in Kenntniss ist, weiß man auch, woher der Wind weht.

Doch zum Glück gibt es (noch) Alternativen...

 


Patientenverfügung

PatVerfü schützt auch vor psychiatrischem Zwang und Entmündigung. Schirmfrau der Initiative ist die Künstlerin Nina Hagen.


...und für den inneren Frieden:

Es gibt drei Wörter, die den Unterschied machen zwischen Einheit und Trennung: "GENAU WIE ICH!"

Fügt man jedem Urteil, das man denkt oder ausspricht, diese drei Worte hinzu, entsteht eine neue Welt:

- Er ist so bescheuert/klug - genau wie ich!

- Sie ist so hässlich/wunderschön - genau wie ich!

- usw., usw.