Sauberes Trinkwasser

Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Wir können mehrere Wochen ohne Nahrung auskommen, aber nur wenige Tage ohne Wasser. Der Mensch besteht zu 60 bis 70 Prozent aus Wasser, je nach Alter. Wasser ist der Hauptbestandteil jeder Körperzelle und ist für die Kommunikation der unterschiedlichen Zellverbände verantwortlich. Wasser regelt alle Funktionen des Körpers, angefangen vom Körperaufbau über Stoffwechsel und Verdauung bis hin zur Herz-Kreislauffunktion. 

 

Aufgaben des Wassers

Wasser übernimmt vielfältige Aufgaben in unserem Körper: Es wirkt als Lösungs-, Transport- und Reinigungsmittel. Es transportiert die Nährstoffe zur Zelle, beseitigt Abbauprodukte des Stoffwechsels, reguliert die Körpertemperatur und vieles mehr. Die Ausscheidung von Giftstoffen über Nieren, Darm, Haut und Lunge kann nur mit Hilfe von Wasser erfolgen. Dabei verliert der Körper täglich 1,5 bis 2 Liter.

Diesen Flüssigkeitsverlust müssen wir durch Trinken ausgleichen. Tun wir das nicht, trocknet unser Körper aus. Die Folge: Stoffwechselvorgänge können nicht mehr richtig ablaufen, das Blut dickt ein, Schlackenstoffe lagern sich in Gelenken und Gefäßen ab, und der Alterungsprozess beschleunigt sich rasant. 

 

Wann und wie viel Wasser sollen wir trinken?

Die beste Zeit, Wasser zu trinken, ist zwischen den Mahlzeiten. Zum Essen ist nur eine kleine Menge ratsam, denn Flüssigkeit verdünnt die Verdauungssäfte und verzögert und behindert dadurch die Verdauung. Die benötigte Flüssigkeitsmenge ist abhängig vom individuellen Körpergewicht. Als Faustregel gilt: 30 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht. Bei 60 Kilogramm sollten also wenigstens 1,8 Liter Wasser am Tag getrunken werden, bei 80 Kilogramm sind es mindestens 2,4 Liter.

 

Muss es unbedingt Wasser sein?

Ja, denn nur mit Wasser können die anfallenden Schlackenstoffe optimal ausgeschieden werden. Außerdem hat Wasser keine Kalorien. Gerne übersehen wir, dass Softgetränke einen beträchtlichen Kaloriengehalt aufweisen können. Das gilt nicht nur für Limonade, Cola, Eistee oder Bier, sondern auch für Fruchtsäfte, die ja grundsätzlich durch ihren hohen Anteil an Vitalstoffen ein gesundes Lebensmittel darstellen. Das Problem ist, dass Getränke nicht satt machen und deshalb eine zusätzliche Kalorienaufnahme darstellen, ohne dass diese zur Sättigung beitragen. Wenn es unbedingt etwas mit Geschmack sein muss, kann eine Saftschorle im Verhältnis 1 : 3, also ein Teil Saft und drei Teile Wasser getrunken werden. Auch mit frisch gepresstem Zitronensaft kann dem Wasser Geschmack verliehen werden. Als heißes Getränk empfehlen sich verschiedene Kräutertees, Roibuschtee oder heißes Wasser mit ein paar frischen Scheiben Ingwer.

 

Empfehlenswerte Flaschen-Wässer:

Ammertaler Alpin still

Hornberger Lebensquell

Lauretana

Plose

Artesia

Pineo

Mozartquelle still

Appenzeller Mineral still

St. Leonhard’s Quelle

Aqua Luna

 

Die Qualität unseres Leitungswassers

Unser Leitungstrinkwasser steht unter staatlichem Schutz. Mit der deutschen Trinkwasserverordnung wird ein einheitlicher Qualitätsstandard geschaffen, der uns sauberes und gesundes Trinkwasser sichern soll. Aber es gibt Kritikpunkte, zum Beispiel die scheinbar willkürliche Festlegung der Grenzwerte bezüglich der Menge und Anzahl der zu untersuchenden Stoffe. Kritisch ist dies gerade angesichts der riesigen Anzahl chemischer Verbindungen, die ohnehin, ohne jemals analysiert zu werden, ins Wasser gelangen können. Diese sind in der Trinkwasserverordnung nicht aufgeführt, und deshalb wird auch nicht nach ihnen gefahndet. Dennoch – im Vergleich zu vielen anderen Ländern – ist unsere Trinkwasserverordnung sicherlich eine sinnvolle Verordnung, und sie bietet den Wasserwerken klare Prüfkriterien.

 

Schadstoffe im Leitungswasser

Die Einordnung von Stoffen im Trinkwasser in die Gruppen „schädlich“ und „gesund“ ist überaus schwierig. Denn nicht nur die Art des Stoffes ist von entscheidender Bedeutung, auch die jeweilige Menge nimmt Einfluss auf die potenziell schädliche Wirkung. Und dabei bedeutet nicht immer eine hohe Menge auch ein stärkeres Gefährdungspotenzial. Sogar geringste Mengen können, wie zum Beispiel bei polaren Pestiziden mit hormonähnlicher Wirkung, stärkere Wirkungen erzeugen als höhere Mengen, ähnlich wie bei homöopathischen Potenzierungen. Klar ist lediglich, dass Stoffe, die nicht von Natur aus im Trinkwasser enthalten sind, dort auch nichts zu suchen haben. Meistens handelt es sich hierbei um Stoffe, die durch uns Menschen in das Wasser gelangen. Hierzu zählen:

 

Schwermetalle

Pestizide und polare Pestizide

Medikamentenrückstände

Chlor- und Chlorabbauprodukte

Mikroorganismen

Asbestfasern

Nitrat und Nitrit

 

Mineralien im Leitungswasser

Mineralien sind natürlicher Bestandteil praktisch jeden Wassers. Hierzu zählen Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium usw. Die Frage, ob unser Trinkwasser Mineralien enthalten muss oder auf keinen Fall enthalten soll, wird oft leidenschaftlicher diskutiert als der echte Schadstoffgehalt von Wasser. Befürworter sprechen von „lebensnotwendigen Mineralien“, Gegner behaupten von einer „akuten Gesundheitsgefährdung“ durch Mineralien zu wissen. Die einen argumentieren, dass die menschliche Zelle nicht in der Lage sei, die im Wasser befindlichen Mineralien zu verstoffwechseln und diese sogar die Ausscheidung von Giftstoffen behinderten. Die anderen hingegen sehen in mineralhaltigem Wasser die natürliche Zuführung dieser lebensnotwendigen Stoffe und befürchten durch mineralfreies Wasser eine Ausschwemmung körpereigener Mineralien.

Ein Blick in die Natur kann auch hier eine Antwort geben. Betrachten wir die reinen, unberührten Quellwässer in den Bergen, so stellen wir fest, dass auch diese Mineralien enthalten, wenngleich nur wenige. Leider sind bis jetzt die gängigen Wasseraufbereitungsgeräte noch nicht in der Lage, nur einen Teil der Mineralien zu filtern. Wenn Sie Ihr Wasser aufbereiten, können Sie also nur zwischen Geräten wählen, die die Mineralien entweder vollständig oder gar nicht filtern.

Der Mineraliengehalt des Wassers ist aber nicht nur für das Trinkwasser von Bedeutung, sondern auch für das Brauchwasser. In diesem Zusammenhang spricht man von der Wasserhärte, die in „Grad deutscher Härte [°dH ]“ gemessen wird. Der Härtegrad gibt den Gehalt gelöster Mineralien (insbesondere Kalzium- und Magnesium-Ionen) im Wasser an. Die Wasserhärte ist insbesondere für technische Geräte, Leitungsrohre und Armaturen bedeutungsvoll. Denn die genannten Mineralien lagern sich als so genannter Kalk ab und wirken sich negativ auf die Lebensdauer der Geräte aus. Auch wird die Wirkung der Reinigungsmittel (Seife, Waschmittel etc.) bei hoher Wasserhärte stark beeinträchtigt und der Verbrauch erhöht.

 

Testung des Leitungswassers

Viele Inhaltsstoffe können über die Analyseergebnisse der Wasserwerke in Erfahrung gebracht werden. Der Gehalt an Pestiziden, Mineralien sowie auch an Nitrat und Nitrit wird sich auch auf dem langen Weg bis zum eigenen Hausanschluss nicht entscheidend verändern. Das Leitungswasser unterscheidet sich jedoch von der Qualität im Wasserwerk durch Verschmutzungen im zuführenden Rohr- oder Leitungsnetz des Hauses. Insbesondere der Gehalt an Schwermetallen wird vom Wasserwerk bis zum Wasserhahn zunehmen.

Ein möglicher Weg, um herauszufinden, wie es um das Wasser steht, ist die chemische Analyse des Leitungswassers in einem anerkannten Lebensmittellabor. Adressen von staatlich geprüften und öffentlich bestellten Lebensmittellabors finden sich im Branchenbuch bzw. beim zuständigen Wasserwerk sowie bei den Gesundheitsämtern.

 

Welche Verfahren zur Trinkwasseroptimierung gibt es?

Um es gleich vorweg zu sagen: Es gibt bisher kein Wasser-Aufbereitungs-System, das die Qualität eines reinen Mineralwassers erreichen kann. Denn auch das ausgefeilteste Verfahren wird in wenigen Sekunden nicht das hervorbringen können, wozu die Natur hunderte von Jahren gebraucht hat. Dennoch kann mit den vorgestellten Verfahren eine wesentliche Verbesserung des Leitungswassers erreicht werden. Hierzu werden unterschiedliche Verfahren angeboten, die einzeln oder in Kombination eingesetzt werden können.

 

Man unterscheidet im Wesentlichen zwei Aufbereitungsarten:

 

Die Reinigung des Wassers von Schadstoffen, Bakterien, Mineralstoffen und weiteren unerwünschten Substanzen durch

Küchengeräte nur für Trinkwasser oder zentrale Hausanlagen für Brauchwasser.

 

Die Wasserbelebung, bei der das Wasser strukturiert, negative Frequenzen gelöscht und positive Frequenzen hinzugefügt werden durch

Verwirbelung und Naturenergien.


Wasserfilter

 

Kannenfilter

Mit den Kannenfiltern soll in erster Linie eine Verbesserung des Leitungswassers hinsichtlich Geschmack und Aussehen erreicht werden, insbesondere für die Zubereitung von Heißgetränken wie Tee oder Kaffee. Beim Erhitzen und Kochen von Leitungswasser verursachen die im Wasser enthaltenen Calciumcarbonate (Kalk) unappetitliche Wassertrübungen und Schlieren. Sie bewirken außerdem bei Getränken wie Tee oder Kaffee unerwünschte Geschmacksveränderungen.

Um diese Unannehmlichkeiten des kalkhaltigen Wassers zu beseitigen, wurden die Kannenfilter entwickelt.

 

Vorteile

Für Kannenfilter ist keine Installation nötig. Die Optimierung von Leitungswasser für schmackhaften Tee und Kaffee ist mit diesen Geräten einfach, da Kalzium und Magnesium nahezu restlos entfernt werden. Sie sind leicht aufzustellen und einfach in der Handhabung.

 

Nachteile

Kannenfilter sind nicht dazu geeignet, um gezielt Schadstoffe aus dem Wasser zu entfernen. Da die Filterkartuschen zur Verkeimung neigen, werden Desinfektionsmittel (wie Silberverbindungen) eingesetzt. Die eingesetzten Desinfektionsmittel gelangen aus dem Filter auch ins gereinigte Wasser. Dieses unterliegt nicht der Trinkwasserverordnung, sondern der Lebensmittelgegenstände- und Bedarfsgegenständeverordnung (LMBG). Daher darf das gefilterte Wasser eine viel höhere Keimzahl haben, als nach der Trinkwasserverordnung erlaubt. Die im Filter enthaltenen Ionenaustauscher geben andere Ionen an das gefilterte Wasser ab, zum Beispiel Wasserstoff. Außerdem wird der pH-Wert stark gesenkt auf bis zu pH4 (sauer). Die Kapazität der Filterkartuschen ist sehr gering, dadurch entstehen relativ hohe Verbrauchskosten und größere Abfallmengen. Wird der regelmäßige Wechsel des Filters nicht eingehalten, kann er die aufgenommenen Stoffe wieder ans Wasser abgeben.

 

 

Aktivkohle-Granulatfilter

Mit den Aktivkohle-Granulatfiltern soll vor allem eine Verbesserung des Leitungswassers hinsichtlich des Geschmacks und Aussehens erreicht werden, insbesondere bei gechlortem Wasser.

Es handelt sich um eine technische Erweiterung des Kannenfilters die sich aber leider nur auf den Bedienungskomfort und nicht auf die Filterleistung bezieht. Als alleiniges Filtermedium wird Aktivkohle-Granulat eingesetzt. Dieses Granulat befindet sich in einem Filtergehäuse. Das Filtergehäuse wird mit geeignetem Installationsmaterial an die Wasserleitung angeschlossen, über einen separaten Wasserhahn kann dann gefiltertes Wasser abgefüllt werden.

Diese Systeme filtern lediglich Chlor und Chlorverbindungen sowie organische Schadstoffe. Zur Verhinderung einer Verkeimung ist der Aktivkohle Silber zugesetzt. Auch hier wird das Silber kontinuierlich an das Trinkwasser abgegeben. Diese Art der Trinkwasserfilter ist auf dem Stand der Technik von vor 40 Jahren und in Bezug auf Schwermetallaufnahme und plötzliche Schadstoffabgabe nicht kontrollierbar.

 

Vorteile

Aktivkohle-Granulatfilter reinigen durchfließendes Wasser von unangenehmem Geschmack und Geruch. Chlor und Chlorverbindungen werden ebenfalls zuverlässig entfernt.

 

Nachteile

Aktivkohle-Granulatfilter lassen sich bezüglich der Aufnahme und der plötzlichen Abgabe von Schadstoffen nicht kontrollieren. Da die Geräte sehr stark verkeimen können, wird dem Granulat ein Desinfektionsmittel zugesetzt, das an das gefilterte Wasser abgegeben wird. Da es sich bei diesen Geräten nahezu ausschließlich um amerikanische Produkte handelt, werden Adapter für europäische Anschlüsse ans Wassernetz benötigt.

 

 

Aktivkohle-Blockfilter

Wasseraufbereitung mit Hilfe von Aktivkohle-Blockfiltern wird zwar häufig mit Tischfiltern, Kannenfiltern und Aktivkohle-Granulatfiltern verglichen, unterscheidet sich jedoch grundsätzlich von diesen Filtersystemen. Im Vergleich zu den Tisch- und Kannenfiltern haben Blockfilter eine völlig andere Aufgabe – nämlich die Entfernung von Schadstoffen. Im Vergleich zu den Granulatfiltern ist das Leistungsspektrum deutlich erhöht, und die bekannten negativen Begleiterscheinungen sind weitestgehend ausgeräumt. Für die Blockfiltration wird Leitungsdruck benötigt.

Mit Wasseraufbereitungsgeräten dieser Art sind Sie in der Lage, sowohl sehr feine Partikel zurückzuhalten als auch viele Schadstoffe aus dem Wasser zu filtern. Die meisten dieser Filtersysteme können organische Verunreinigungen (zum Beispiel Pestizide) sowie Asbestfasern, Chlor, Chlorabbauprodukte, Chlordioxid, mehrzellige Mikroorganismen und Blei zurückhalten. Nicht alle Blockfilter-Produkte können Kupfer nachhaltig filtern. Nur sehr wenige sind in der Lage, auch Medikamentenrückstände und Hormon-ähnliche Stoffe oder Bakterien ganz sicher zu entfernen. Gelöste Mineralien werden nicht zurückgehalten und verbleiben im Trinkwasser.

 

Vorteile

Aktivkohle hat eine sehr große innere Oberfläche und dadurch eine sehr hohe Aufnahmekapazität. Damit kann sie einen Großteil der Schadstoffe binden, die sich im Leitungswasser befinden. Der pH-Wert des Wassers wird nicht verändert.

Bei Einhaltung der Nutzungsdauer in Litern und Zeit sind die Systeme sehr leistungsfähig. Die Durchflussgeschwindigkeit bei Membran-Aktivkohle-Blockfiltern ist gegenüber den reinen Aktivkohle-Blockfiltern durch die innen liegende Membran deutlich erhöht. Die Leistung von 120 bis 500 Litern pro Stunde ist im Vergleich zu anderen Systemen sehr hoch. Die Geräte sind preiswert und einfach zu installieren, die Folgekosten sind gering.

 

Nachteile

Die Filterleistung der Aktivkohle ist nur für eine bestimmte Litermenge und einen bestimmten Zeitraum gewährleistet. Ähnlich wie ein Schwamm kann auch ein Filter nur eine bestimmte Menge an Schadstoffen aufnehmen. Wird der Filter länger genutzt als angegeben, nimmt die Reinigungsleistung ab. Deswegen müssen die Filter abhängig vom Hersteller in bestimmten Zeiträumen nach 1.500 bis 10.000 Litern Wasserdurchfluss ausgetauscht werden. Das Herausfiltern von Nitrat und Nitrit ist nicht möglich. Ein weiterer Nachteil ist, dass Bakterien im Laufe der Zeit durch den Filter wachsen können. Deshalb sind unabhängig von der Durchflussmenge regelmäßige Wechselintervalle spätestens alle sechs Monate einzuhalten. Mineralien werden nicht gefiltert und verbleiben im Wasser. Dies muss jedoch kein Nachteil sein. Die Schadstoffschwingungen der ausgefilterten Substanzen können nicht beseitigt werden.

 

 

Umkehrosmose

Wasseraufbereitungsgeräte, die sich der Umkehrosmose bedienen, entfernen fast alle gelösten und ungelösten Stoffe aus dem Wasser. Hierzu gehören Schwermetalle, Chlor und Chlorabbauprodukte, organische Belastungen, Medikamentenrückstände, Bakterien und im Wasser gelöste Mineralien. Bei hohen Nitratbelastungen ist die Umkehr-Osmose neben der Destillation das einzige Reinigungsverfahren.

Bei diesem Verfahren wird das Leitungswasser unter Druck durch eine halbdurchlässige (semipermeable) Membran mit mikroskopisch kleinen Poren gedrückt. Da es sich genau genommen um eine Filterung handelt, wird dieses Verfahren auch Hyperfiltration genannt.

Da die Wassermoleküle kleiner als die anderen im Wasser befindlichen Stoffmoleküle sind, können nur Wassermoleküle die Membranporen passieren. Es findet ein molekularer Trennungsprozess statt: Die Wassermoleküle passieren die Membran, während die großmolekularen gelösten Stoffe wie Salze, Mineralien, Nitrat, Schwermetalle, Pestizide und Medikamentenrückstände nahezu vollständig zurückgehalten werden.

Diese Stoffmoleküle verbleiben vor der Membran und gelangen daher nicht ins gereinigte Trinkwasser, sondern werden vom nachfließenden Wasser abgespült und verlassen mit diesem das Umkehr-Osmose-Gerät als Abwasser. Umkehr-Osmose erzeugt also immer ein „Frischwasser“ und ein „Abwasser“. Leistungsfähige Systeme arbeiten hier im Verhältnis von 1:3.

 

Vorteile

Die Umkehr-Osmose ist in der Lage, Schadstoffe wie Schwermetalle, Pestizide, polare Pestizide, Medikamentenrückstände, Bakterien, Mikroorganismen, Asbestfasern, Nitrat und Nitrit, Chlor und Chlorabbauprodukte sowie Mineralien nahezu vollständig aus dem Leitungswasser zu entfernen. Einige dieser Substanzen, wie Nitrite und Nitrat können ausschließlich mit der Umkehr-Osmose oder mit einem Destilliergerät aus dem Leitungswasser entfernt werden.

 

Nachteile

Osmose-Wasser ist reines H2O, das so – außer als Regenwasser – in der Natur nicht vorkommt. Reines Wasser ist aggressiv und bindet sich sofort mit anderen Stoffen, wie zum Beispiel Mineralien, sobald es mit diesen in Berührung kommt. Deshalb ist reines Osmose-Wasser für den täglichen Trinkwasserbedarf nicht empfehlenswert, weil es dem Körper Mineralien und Spurenelemente entzieht.

Wer sich für die Umkehrosmose zum täglichen Gebrauch entscheidet, sollte dem Osmose-Wasser unbedingt Mineralien und Spurenelemente zufügen, um den Körper vor einem Mineralienmangel zu schützen. Reines Osmose-Wasser sollte nur über einen begrenzten Zeitraum, zum Beispiel während einer Entschlackungskur getrunken werden.

Der Wasserverbrauch der Umkehr-Osmose ist relativ hoch. Wenn man bedenkt, dass man für einen Liter gereinigten Wassers drei und mehr Liter Leitungswasser benötigt, ist dies weder ökonomisch noch ökologisch.

 

 

Dampfdestillation

Die Dampfdestillation war vor der Entwicklung der Umkehrosmose das verbreitetste Wasseraufbereitungs-Verfahren zur Herstellung von schadstoff- und mineralfreiem Wasser. Bei der Dampfdestillation wird das Reinigungsverfahren der Natur imitiert. Wasser wird verdampft, und die schwereren Inhaltsstoffe bleiben im Verdampfungsgefäß zurück. Durch Abkühlung kondensiert der Dampf und wird wieder zu Wasser. Heute wird die Dampfdestillation zunehmend von der Umkehr-Osmose abgelöst.

 

Vorteile

Durch die Dampfdestillation werden nahezu alle Inhaltsstoffe vollständig entfernt. Dadurch wird ein hochgradig reines Wasser erreicht. Durch den hohen Reinheitsgrad hat das Destillierwasser ein hohes Entgiftungspotenzial im Körper.

 

Nachteile

Ähnlich wie beim Osmose-Wasser ist destilliertes Wasser aggressiv und entzieht dem Körper wichtige Mineralien und Spurenelemente. Deshalb sollte destilliertes Wasser nur in einem sehr begrenzten Zeitraum zur Entschlackung verwendet werden. Ansonsten müssen dem Wasser Mineralien und Spurenelemente zugefügt werden.

Leichtflüchtige Substanzen wie Benzol, Chlor oder andere organische Verbindungen müssen über einen zusätzlichen Aktivkohlefilter entfernt werden. Nach dem Destilliervorgang ist eine gründliche Reinigung des Gerätes von Rückständen des Wassers notwendig. Für die Destillation muss ein nicht unerheblicher Stromverbrauch einkalkuliert werden.

 

 

Ionenaustauscher (Enthärtungsanlage)

Kationen-Austauscher (Enthärtungsanlagen) sind Wasseraufbereitungsgeräte, die vor allem die Wasserhärte, also Kalkablagerungen an Waschmaschinen, Spülmaschinen, Fliesen, Duschen, Wasserhähnen und auch in Rohrleitungen mindern sollen. Hingegen werden die Anionen-Austauscher eingesetzt, um Nitrat aus dem Wasser zu entfernen.

Ionenaustauscher bestehen in der Regel aus einem großen Behälter, in dem sich die Ionenaustauscher-Granulate befinden. Durch diesen Behälter muss bei einer Hausanlage das gesamte Wasser fließen. In dem Moment, in dem das Wasser mit dem Granulat in Kontakt tritt, werden Ionen, zum Beispiel Magnesium-Ionen und Kalzium-Ionen, aus dem Wasser aufgenommen und im Granulat „festgehalten“. Für jedes aufgenommene Ion ist aber immer gleichzeitig ein anderes Ion an das Wasser abgegeben worden. Es findet also ein kontinuierlicher Ionen-Austausch zwischen Granulat und Wasser statt. Das Granulat selbst besteht bei allen handelsüblichen Anlagen aus einem bestimmten Kunststoff.

Ionenaustauscher werden in zwei verschiedenen Varianten angeboten: als Anionen-Austauscher, die in der Regel dem Wasser Nitrat entziehen und als Kationen- Austauscher, die Kalzium und Magnesium (umgangssprachlich als „Kalk“ bezeichnet) entfernen. Grundsätzlich wird bei diesem Verfahren – sowohl beim Anionen-Austauscher als auch beim Kationen-Austauscher – für die aufgenommenen Ionen eine Natriumverbindung an das Wasser abgegeben. Wer also sein Wasser mit Ionenaustauschern behandeln möchte, muss wissen, dass nicht nur etwas vom Wasser aufgenommen, sondern auch etwas ans Wasser abgegeben wird.

 

Vorteile

Kationen-Austauscher oder Enthärtungsanlangen verringern durch die Aufnahme von Kalzium und Magnesium die Wasserhärte und sind ein wirksamer Schutz für technische Geräte wie Spülmaschinen, Waschmaschinen, Armaturen und Rohrleitungen. Anionen-Austauscher verringern bzw. entfernen durch die Aufnahme von Nitrat den Nitratgehalt des Leitungswassers. Bei hohen Nitratkonzentrationen sind diese Denitrifikations- Anlagen bisher das einzige wirksame Verfahren, um das gesamte Leitungswasser von Nitrat zu befreien.

 

Nachteile

Durch den Ionenaustausch lassen sich zwar bestimmte unerwünschte Stoffe entfernen, allerdings werden im Gegenzug Natriumchlorid-Ionen an das Wasser abgegeben. Das kann besonders für Bluthochdruckpatienten problematisch sein. Bei zentralen Hausgeräten ist darauf zu achten, dass permanent spezielles Regeneriersalz zugeführt werden muss, mit dem das Ionenaustauscherharz rückgespült wird.

 

 

Levitation nach Wilfried Hacheney

Die Levitation nach Hacheney ist eines der ältesten und bekanntesten Wasseraufbereitungs-Verfahren zur Neustrukturierung von Wasser. Es funktioniert auf rein physikalisch-mechanischem Weg und ist, was die strukturelle Veränderung des Wassers angeht, nachweisbar. Bei der Levitation wird Wasser in das Gerät gefüllt und anschließend nach einem patentierten Verfahren verwirbelt.

Die Levitation des Wassers nach Hacheney soll durch Umstrukturierungen der Wassercluster größere innere Wasseroberflächen aufbauen. Durch die Verkleinerung der Clusterstrukturen wird die Aufnahmefähigkeit des Wassers für Schlackenstoffe im Körper erhöht. Daher wird es oft im medizinischen Bereich für die Ausleitung von Schadstoffen aus dem Körper empfohlen. Auch im Wasser gespeicherte schädliche Informationen sollen „gelöscht“ werden.

Bei der Levitation wird das Wasser in einem speziell geformten Behälter mit einem schnell laufenden Rotor turbulenzarm bewegt. Der Rotor erzeugt einen Unterdruck und dadurch einen Saugeffekt. Das Wasser wird also nicht unter Druck gesetzt, es entsteht durch den Saugeffekt sogar ein leichter Unterdruck. Durch die spezielle Führung des Wassers im Inneren des Gerätes bilden sich Mikrowirbel, welche die Cluster aufbrechen. Zugleich befindet sich das Wasser im unteren und oberen Bereich der Wirbel für einen kurzen Moment in der Schwerelosigkeit.

Die Levitation baut dabei durch ihre besondere Strömungsdynamik eine große innere Wasseroberfläche mit vielen Mikroräumen und inneren Reaktionsflächen auf. So erzeugt die Levitation durch die spezielle Art der Verwirbelung ein strukturreiches Wasser, das durch die sehr große Oberfläche ideal geeignet ist, Stoffe aus dem menschlichen Körper aufzunehmen.

 

Vorteile

Die verfeinerte Struktur des Wassers verbessert seine Funktion als Lösungs-, Entgiftungs- und Ausleitungsmittel. Das levitierte Wasser kann aufgrund seiner offenen Struktur tiefer ins Gewebe eindringen und so dazu beitragen, dass die körpereigenen Entgiftungsprozesse leichter ablaufen. Das Verfahren ist physikalisch erklärbar und hat sich bereits seit vielen Jahren bewährt.

 

Nachteile

Das Levitationsgerät entfernt keine Schadstoffe. Es dient ausschließlich der Regeneration der Wasserstruktur.

 

 

Verwirbelung nach Viktor Schauberger

Eine der bekanntesten Methoden zur Vitalisierung von Leitungswasser ist die Verwirbelung nach Viktor Schauberger (1885 – 1958).

Er war einer der Pioniere der Wasserforschung und Wasserbelebung. Sein Sohn Walter Schauberger (1914–1994) entwickelte Wasseraufbereitungsgeräte als spezielle Verwirbelungstrichter, die dem Wasser durch Strukturierung neue Energie zuführen sollen. Das Wasser wird in speziell konstruierten Trichtern, Spiralrohren oder Gefäßen bzw. Schalen in eine Wirbelbewegung versetzt. Die Systeme, die vor den Wasserhahn gesetzt werden, benutzen den Leitungsdruck, um durch hohe Beschleunigung des Wassers in einem sich verjüngenden Trichter das Wasser in eine spiralförmige Bewegung zu bringen. Dabei wird das Wasser im Durchlauf sozusagen entspannt, die Clusterklumpen werden auseinander gerissen, mit Sauerstoff aus der Luft angereichert und neu strukturiert.

 

Vorteile

Die gezielte Verwirbelung baut im Wasser neue Strukturmuster auf. Die Verwirbelung soll nach Angaben der Hersteller die Schadstoffschwingungen auflösen. Erklärt wird dies durch die Umstrukturierung des Wassers.

Nach Viktor Schauberger ermöglicht eine Verwirbelung eine Selbstreinigung des Wassers. Hierbei reichen einfache Verwirbelungen jedoch nicht, es müssen Mehrfachverwirbelungen sein. Je gründlicher dies geschieht, desto nachhaltiger ist die Selbstreinigung des Wassers.

 

Nachteile

Die Verwirbelung dient nur der Strukturierung von Trinkwasser. Sie kann keine Schadstoffe entfernen.

 

 

Grander-Technologie

Eines der bekanntesten Wasser-Energetisierungs-Verfahren mit Naturenergien ist die Wasserbelebung nach Johann Grander. Kernstück der Grander-Technologie ist das Informationswasser, mit dem das Leitungswasser in die Lage versetzt werden soll, seine Urkraft und Ordnung wieder aufzubauen, sich zu regenerieren und sein Selbstreinigungsvermögen zu stärken.

Es werden eine Vielzahl von Geräten angeboten: vom einfachen Stab für unterwegs über Zylindergeräte, die in Wasserbehälter, Brunnen, Teiche oder Schwimmbäder eingehängt bzw. eingelegt werden, bis hin zu Einbauten in die zentrale Wasserversorgung für private Haushalte, aber auch Hotels, Kliniken und Großbetriebe.

Das Gehäuse der Einbaugeräte besteht aus teilweise magnetischem Chromstahl. Im Inneren des Gerätes befinden sich Kammern, die mit Grander-Informationswasser gefüllt sind. Das durch das Gerät fließende Leitungswasser erfährt eine natürliche Einwirbelung, die eine bessere Aufnahme der Schwingungen ermöglichen soll. Die Übertragung der Information auf das Leitungswasser erfolgt durch Resonanz, ohne dass es zu einer Vermischung oder Berührung mit dem Grander- Konzentrat kommt.

 

Vorteile

Es wurden große Anstrengungen unternommen, eine Beweisführung für die Wirksamkeit dieser Art von Wasseraufbereitung zu erbringen. Neben verschiedenen Tests mit Bakterien wurde der Nachweis der Verringerung der Oberflächenspannung des Grander-Wassers erbracht. Diese Messergebnisse bestätigen die Erfahrungen aus der Praxis, dass durch den Einsatz der Grander-Technologie Wasch- und Spülmittel eingespart werden können und sich der Chemikalienverbrauch in Schwimmbädern reduziert. Kalkablagerungen an Geräten und Armaturen verringern sich ebenfalls.

 

Nachteile

Schadstoffe, wie Schwermetalle, Pestizide, Medikamentenrückstände etc. können mit dieser Methode nicht entfernt werden.

 

 

Edelsteine und Kristalle

Alle Materie ist verdichtete Energie, sie gibt Energie ab und nimmt Energie auf, steht also im ständigen Austausch mit ihrem Umfeld.

So kann man, sehr vereinfacht, eine der zentralen Erkenntnisse der Quantenphysik zusammenfassen.

In der Steinheilkunde wird diese energetische Abstrahlung von Edelsteinen oder Kristallen zur Beeinflussung von Psyche und Körper genutzt. Dabei stützt man sich auf die im Laufe der Jahrhunderte gewonnenen Erkenntnisse über die Wirkungen von Edelsteinen auf den Menschen. Neben diesen spezifischen Eigenschaften haben besonders Quarzkristalle einen allgemein strukturierenden Effekt. Mit ihrer Geometrie sind sie in der Lage, die flexible Struktur des Wassers teilweise wieder zu ordnen.

Geschliffene Quarzkristalle, zum Beispiel Rosenquarz, Bergkristall oder Amethyst werden gründlich mit einer Bürste unter fließendem Wasser gesäubert und in eine Glaskaraffe gelegt. Das Gefäß wird dann mit Wasser aufgefüllt. Die Kristalle - so die Vorstellung – geben nun ihre ordnende Struktur an das Wasser ab. Die Kristalle sollten nach jedem Gebrauch gründlich gereinigt werden.

 

Vorteile

Die Belebung des Trinkwassers mit Quarzkristallen ist eine sehr preisgünstige Alternative.

Sie ist einfach in der Handhabung und für jeden durchführbar.

 

Nachteile

Werden Quarzkristalle nicht nach jedem Gebrauch gereinigt, kann es zu einer Verkeimung des Wassers kommen. Die im Wasser liegenden Kristalle bieten eine große Besiedlungsfläche für Keime. Aus diesem Grund sollte man auch geschliffene Kristalle verwenden. Das Gefäß und die Steine müssen jeden Tag gereinigt und das Wasser muss ebenfalls täglich neu angesetzt werden. Durch Quarzkristalle können keine Schadstoffe aus dem Wasser entfernt werden.

 

 

Weitere Infos zum Thema unter www.wasser-und-salz.org

 


Mobile Trinkwasseraufbereitung mit CDS plus von Aquarius pro life (Link)


Eine interessante Erfahrung aus der Quantenphysik-Forschung...

 

Unter Berücksichtigung der Ereignisse die in der Welt gerade jetzt stattfinden immer mit der Absicht, Angst (die Hauptwaffe der Kontrolle) durch diejenigen zu verbreiten, die die Welt beherrschen, bitte diese Idee teilen: 

 

Wir überschwemmen soziale Netzwerke auf der ganzen Erde mit der Bewegung "Wasser trinken und den Frieden nähren".

 

Die Grundidee ist es, jeden von uns, im Moment des Wassertrinkens dazu zu bringen, den nachfolgenden Satz zu verinnerlichen:

 

DIE WELT IST IN FRIEDEN UND ICH BIN ES AUCH

 

Ohne Anstrengung werden wir Millionen von Menschen pro Stunde sein, die den Satz wiederholen oder mentalisieren...

So bilden wir einen Fluss von hochfrequenten Schwingungen. Diese Kraft wird sich jedes Mal vervielfachen, wenn jemand der Bewegung beitritt. Gemäß der Quantenphysik schafft die systematische Wiederholung von solchen Gedanken günstige Bedingungen, um die Realisierung von Mentalisierungszielen zu erleichtern.