Wegweiser für den Alltag

Unser Ökosystem kennt keine Landesgrenzen. Wo immer wir auch sind, hat unser Handeln Auswirkungen auf die ganze Erde. Unsere Umwelt ist ein unteilbares Ganzes. Sie ist ein Gut, das allen gehört und für dessen Erhalt ein jeder von uns in gleichem Maße mit-verantwortlich ist.

 

In dieser Rubrik soll ein bisschen mehr Licht in die Dinge des alltäglichen Lebens gebracht werden, denn durch unser (Kauf-)Verhalten haben wir direkten oder indirekten Einfluss auf das Weltgeschehen und was wir heute kaufen bestimmt, was und wie morgen produziert wird...

 

Unterrubriken:

🚩 Gesundheit & Ernährung

🚩 Boykottliste Großkonzerne

🚩 Shopping-Guide

🚩 Zusatzstoffe Lebensmittel (E-Codes)

🚩 Inhaltsstoffe Kosmetika

🚩 Sauberes Trinkwasser

🚩 Freie Medien


Branchenverzeichnisse

 

WIR ZEIGEN GESICHT - Das Branchenverzeichnis für Toleranz   www.wir-zeigen-gesicht.com

 

ANIMAP - Die Anbieter verzichten ausdrücklich auf einen Impf- und Testnachweis  www.animap.info


Boykott statt folgenschwerer Konsum...

Dies Bild verdeutlicht, wie stark die Macht inzwischen konzentriert ist: Ein paar Großkonzerne teilen den Markt unter sich auf. Für Verbraucher ist es kaum möglich, den Überblick zu behalten... Diese Konzerne erzeugen weltweit unbeschreibliches Leid, Zerstörung und Unheil in gigantischem Ausmaß! Mehr dazu auf der Aufwach-Station in der Rubrik Agrar- und Lebensmittelindustrie.

 

Mit jedem Kauf stärken wir diese Unternehmen weiter, was im Umkehrschluss bedeutet, dass wir sie mit jedem Nicht-Kauf schwächen. 

In der Unterrubrik Boykottliste Großkonzerne ist aufgelistet, welche Konzerne warum zu meiden bzw. boykottieren sind.


Lebensmittel-Einkauf

Ein nicht ganz einfaches Unterfangen... Wo kann man noch guten Gewissens einkaufen?

Wenn man (noch) kein Selbstversorger ist, wäre ein guter Ansatz:

  • Unverpackt-Läden (Link)
  • Bioläden & Reformhäuser sowie Dritte-Welt-Läden
  • Hofläden beim Bio-Bauern vor Ort bzw. Bauernmärkte (Telegram-Link)
  • Solidarische Landwirtschaft (Link)
  • Ökokiste liefern lassen (Link)
  • Crowd Farming (Link)
  • Foodsharing (Link)
  • weitere Einkaufs-Möglichkeiten im Shopping-Guide

Und wenn es doch mal der normale Supermarkt sein muss, dann wenigstens dort die BIO Produkte kaufen, da mit jedem anderen Produkt-Kauf die Unternehmen unterstützt werden, die unserer Umwelt und unserer Gesundheit schaden.


Wasserknappheit? Hier sind die Ursachen...

In allen frischen Lebensmitteln, die nicht regional angebaut wurden, steckt Wasser aus Spaniens trockener Erde oder anderen Teilen der Welt:

  • 85 Liter pro kg Paprika
  • 140 Liter pro Tasse Café
  • 700 Liter pro kg Äpfel
  • 900 Liter pro kg Kartoffeln
  • 1.300 Liter pro kg Getreide
  • 3.300 Liter für kg Eier
  • 3.900 Liter pro kg Hühnerfleisch
  • 4.800 Liter pro kg Schweinefleisch
  • 5.000 Liter pro kg Käse
  • 15.500 Liter pro kg Rindfleisch (!)

Das ist, als würden wir Garten-Eden in einer Wüste spielen! Es wäre also aller größter Wert auf regional angebaute Lebensmittel zu legen...


 Die Absurdität des Fleisch-Konsums

Über die maßlose Tierquälerei in der Massentierhaltung sollen an dieser Stelle nicht viele Worte fallen, da hierüber schon mehr als genug berichtet wurde. Aufklärungsbedarf besteht allerdings bei den fatalen Folgen für unsere eigene Gesundheit, wenn wir tierische Produkte konsumieren. Sowohl Ärzte als auch die Medien entziehen sich ihrer Pflicht, die Konsumenten ausreichend über die Folgen zu informieren. Diese sind zum Beispiel Gicht, Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Arteriosklerose, zu hohe Cholesterinwerte, Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Osteoporose und Allergien. Auch besteht ein Zusammenhang mit psychischen Krankheiten wie manischen Episoden und Depressionen.

 

Außerdem verursacht die Produktion dieser krank-machenden Kost enorme Folgen für die Umwelt

und vergeudet unvorstellbare Mengen an wertvollen Ressourcen:

 

Wasser (es wird ca. die 10-fache! Menge unseres gesamten täglichen Wasserverbrauchs für die Produktion von Fleisch benötigt)

(Regen-)Wälder - die Lunge unseres Planeten - werden abgeholzt, um Anbauflächen für das benötigte Vieh-Futter zu schaffen (91% des Amazonas Regenwalds fielen dem Bedarf der Fleischindustrie zum Opfer; ca. 45% aller auf der Erde verfügbaren Flächen werden für die Viehzucht verwendet; um einen Fleischesser zu ernähren braucht es ca. 18-mal! so viel Land, wie für einen Veganer)

Luftverschmutzung (die Viehhaltung ist für 65% der weltweiten Lachgas-Emissionen verantwortlich! Dies wird in der Klima-Debatte verschwiegen. Warum? Es wird einfach zu viel Geld von einigen wenigen Großkonzernen mit tierischen Produkten verdient)

Erdöl und die daraus gewonnene Energie zum Ernten und Verarbeiten des Tierfutters

Verschmutzung der Böden und des Grundwassers durch Gülle und chemische Düngemittel

Plastik-Müll durch die Verpackung all der tierischen Produkte

die langen Transportwege, die die "Ware" hinter sich hat, bis sie auf unseren Tellern landet

und schließlich die geistige Ebene: wie sollen wir je zu Glück und Gesundheit gelangen, wenn wir uns Leid, Angst und Tod einverleiben? Und solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben…

Für die Herstellung eines einzigen Burgers wird so viel Wasser benötigt, dass man davon 100 Tage am Stück duschen könnte und es werden dabei so viel Abgase erzeugt, wie wenn man 320 km mit dem Auto fahren würde!

Für 1 kg Rindfleisch werden 16 kg Getreide/Soja benötigt!

 

90% des weltweit angebauten Sojas, 50% des Getreides und 40% der gefangenen Fische werden an "Nutztiere" verfüttert! Es ist also völlig klar, dass kein Mensch auf der Erde verhungern müsste, wenn wir aufhören würden, Fleisch zu konsumieren...

 

Außerdem sollte jeder, der Fleisch konsumiert, wenigstens das Rückgrat besitzen, sich anzusehen, was die Tiere erleiden müssen, bevor sie auf dem Teller landen, wie es z.B. der Film "Dominion" sehr genau aufzeigt. Aber scheinbar fehlt dazu den meisten der Mut...

 

Wer sich von Veganern bedrängt fühlt und meint, sie wollen ihre Lebensweise anderen aufdrängen, sollte sich bewusst darüber sein, dass gerade Fleischesser allen anderen ihren Lebensstil aufdrängen, weil sie die Folgen ihres Fleischkonsums verleugnen. Und angegriffen fühlt man sich überhaupt nur dann, wenn man mit sich selbst nicht im Reinen ist...


Körperpflegeprodukte und Kosmetika

Zu den gefährlichen bzw. bedenklichen Inhaltsstoffen gibt es aufgrund der Fülle eine Unterrubrik: Inhaltsstoffe Kosmetika

Die Auflistung chemischer Bezeichnungen ist allerdings für den Durchschnitts-Verbraucher nicht immer leicht zu verstehen. Services wie Codecheck und ToxFox helfen: Online und als App zeigen sie, was wirklich in den Kosmetikprodukten steckt, welche Inhaltsstoffe bedenklich sind und warum. Wer sich unsicher ist, sucht hier einfach nach dem konkreten Produkt (bzw. scannt den Barcode mit dem Smartphone) und bekommt dann eine Einschätzung der einzelnen Inhaltsstoffe angezeigt.

 

Um gesundheitliche Risiken von vornherein auszuschließen, sollte zu (sensitiven) Naturkosmetik-Produkten gegriffen werden. Günstige Varianten sind die Naturkosmetik-Eigenmarken der Drogeriemärkte (zum Beispiel Alverde bei dm, Alterra bei Rossmann). Diese enthalten rein natürliche Inhaltsstoffe, setzen dabei aber meist auf günstige Rohstoffe. 

 

Hochwertige Naturkosmetik gibt es von etablierten Premium-Herstellern wie zum Beispiel Weleda, Lavera, Sante oder Dr. Hauschka.

 

Weitere nachhaltige Körperpflegemittel-Einkaufs-Möglichkeiten im Shopping-Guide


Vermeidung von Plastik-Müll

Wie groß das Problem mit den riesigen Mengen an Plastik-Müll inzwischen geworden ist, dürfte hoffentlich jedem klar sein...

 

Das Informationsportal www.plastikfrei.at klärt über plastikfreie und plastikarme Produkte auf. Es soll dabei helfen, umweltfreundliche und klimaschonende Alternativen zu Produkten aus Plastik oder bei Verpackungsmaterialien einfacher zu finden.

 

Plastikfreie Online-Shops sind im Shopping-Guide zu finden...


Alternativen zu unnötigen & umweltschädlichen (Einweg-)Produkten:

Stofftaschentücher statt in Plastik verpakte Papiertaschentücher

Glasflaschen/Edelstahlflaschen für Wasser anstatt Plastikflaschen

Geschirrtücher und Lappen statt in Plastik verpackte Küchenrolle

Schmierpapier statt Notizblöcke

Mülleimer auswaschen statt Plastik-Mülltüten

Stoffservietten statt in Plastik verpackte Papierservietten

Einkaufstasche/Gemüse- und Obstnetz statt Plastiktüten

Strohhlame sind generell überflüssig!

Zeitungspapier oder Geschirrtuch statt Geschenkpapier

Mehrwegrasierer oder Rasierhobel statt Einwegrasierer

Echtes Geschirr statt Partygeschirr

Wiederverwendbare Bambusbecher statt Pappbecher für Unterwegs

Waschbare Stoff-Pads statt Abschminktücher

Haarseife/festes Shampoo statt welches in Plastikflaschen

Duschseife statt Duschgel in Plastikflaschen

Haarbürsten aus Naturmaterialien anstelle von Plastik

Bambuszahnbürste statt Plastikzahnbürste (z.B. Humble Brush bei DM)

Zahnputz-Tabs oder Zahncreme im Glastiegel statt aus der Plastik-Tube

Feste Handseife anstelle von in Plastik verpackter Flüssigseife

Holzhandbürste statt Plastik-Handbürste

Deocreme statt Sprüh-Deo

Kompostierbare Wattestäbchen statt welche aus Plastik

Waschpulver im Karton (z.B. von Frosch) anstatt in flüssiges Waschmittel in Plastik verpackt

 

Torf-freie Blumenenre! Für Torf werden Moore leer gebaggert - eine weitere ökologische Katastrophe

Phosphor/Phosphat in Produkten unbedingt vermeiden, da sehr energieintensiv in der Herstellung und Raubbau an der Erde

Syntetische Stoffe setzten beim waschen Mikroplastik frei, was in den Klärwerken nicht herausgefiltert werden kann

Chemische Medikamente werden nach Einnahme nicht in natürliche Stoffe umgewandelt! Sie gelangen über unsere Ausscheidungen in den Wasserkreislauf, da sie nicht herausgefiltert werden können und richten so schleichend mächtigen Schaden an...


Kleidung

Leder, Wolle (Schaf, Kaschmir, Alpaka, Angora, Mohair), Daunen und (Kunst-)Pelze sind ein absolutes NO-GO!!!

Die Gründe dafür sind auf der Aufwach-Station in der Rubrik Mode- und Textilindustrie nachzulesen...

 

Auch ist es eine Gewissens-Frage, ob wir es uns wirklich leisten können, neue Kleidungsstücke zu kaufen,

denn bei einem T-Shirt von 29,- € gehen gerade mal 0,18 Cent an alle Arbeiter, die an der Herstellung beteiligt waren!


Gebraucht statt neu kaufen

Der Markt ist übersättigt mit Produkten... Es ist selten nötig, Dinge neu zu kaufen.

Das meiste findet man gebraucht z.B. bei eBay Kleinanzeigen. Weitere Möglichkeiten:

 

Kleidung: kleiderkreisel.de

Bücher: medimops.de und rebuy.de


Tanken

Wenn immer möglich an den kleinen, freien Tankstellen tanken anstatt Esso, Shell, Aral, Total, BP, Agip, OMV, Jet...


Urlaub

Biohotels - Pioniere des nachhaltigen Tourismus seit 20 Jahren

Eine Hand voll Hoteliers – eine Vision. So begann alles. Vor rund 20 Jahren. In einer Zeit, in der man als Vorreiter im Bereich der Nachhaltigkeit noch als Öko belächelt wurde. Damals haben unsere BIO HOTELS beschlossen, es anders zu machen und Tourismus neu zu denken. Für Mensch und Umwelt. Ganzheitlich. All unsere Betriebe begeistern durch ihre Individualität. Zeitgleich leben alle dieselbe Philosophie und einheitliche Standards. Bio-Lebensmittel, Naturkosmetik und Ökostrom sind für all unsere BIO HOTELIERS selbstverständlich. Das und vieles mehr auf

 

www.biohotels.info


Medien

 Öffentlich-(Un)Rechtliche Medien sollten konsequent vermieden werden! Die Folgen der dort betriebenen Gehirnwäsche und Volksverhetzung sind in heutiger Zeit offen-sichtlich...  Mehr zum Thema auf der Aufwach-Station unter Medien & Manipulation.

Eine Auswahl an freien bzw. unabhängigen Medien sind in der Rubrik Freie Medien zu finden.


Mobilfunk, Internet & Überwachung

Das Internet verbraucht riesige Mengen an Energie! Zum einen ist es also angebracht, die Zeit im Internet und am Handy bewusst zu begrenzen - auch weil man dazu verleitet wird, dort enorm viel Lebenszeit zu vergeuden - und zum anderen ist man selbst das Produkt, wenn etwas kostenlos ist! Bei den Daten, die im Hintergrund über einen gesammelt werden, und der Überwachung, die heute bereits stattfindet, kann einem schwindelig werden... Mehr dazu auf der Aufwach-Station unter  Mobilfunk, Internet & Überwachung

 

Es gibt zwar Möglichkeiten, sich nicht ganz so gläsern zu machen (z.B. durch Nutzung des Tor-Browsers und VPN-Netzwerke), aber eine 100%ige Sicherheit vor Überwachung gibt es nicht.

 

Wenn man unterwegs nicht getrackt werden möchte, kann man sein Smartphone auch ausschalten und in Alufolie packen, oder noch besser sich ganz davon verabschieden und zurück kehren zu einem nicht-internet-fähigen Tastenhandy (z.B. das Nokia).

 

 

Hier einige Alternativen zu den bekannten Daten-Kraken:

 

Linux & Open Source (z.B. Ubuntu) statt Microsoft oder Apple

Ecosia Suchmaschine statt Google

Here WeGo statt Google Maps

Opera Browser statt Firefox

Posteo.de statt GMX, Web.de usw.

Jitsi statt Skype oder Zoom

Midizu oder Ocelot statt Facebook

Mastdodon statt Twitter

Peertube oder Vimeo statt Youtube

Pixelfed statt Instagram

Funkwhale statt Soundcloud

Nextcloud statt Googledrive

Threema statt Telegram und WhatsApp 


Rundfunk-Gebühren (GEZ)

Stellt euch vor, es gibt einen Rundfunkbeitrag und keiner zahlt ihn...

Dem Erfolgsautor Heiko Schrang wurde mit Gefängnis gedroht, da er sich aus Gewissensgründen weigerte, den Rundfunkbeitrag zu entrichten. Die Geschichte sorgte für große mediale Aufmerksamkeit, was zur Folge hatte, dass unzählige Menschen sich ermutigt sahen, seinem Beispiel zu folgen. Auf seiner Internetseite gibt's alle Infos und die genaue Anleitung... www.heikoschrang.de/de/gez


Bank-Konto

Solange es das Bargeld noch gibt, sollten wir es auch zu nutzen.

Da man aber um ein Konto kaum herumkommt, gibt es auch hier Alternativen wie beispielsweise:

  • GLS-Bank
  • EthikBank
  • UmweltBank
  • Triodos-Bank

Patientenverfügung

Viele wissen es nicht: auch wenn man gegen kein Gesetz verstoßen habt, kann einem die Freiheit und das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben entzogen werden. Die PatVerfü ist eine Patientenverfügung, die ausdrücklich psychiatrische Untersuchungen untersagt und so die Entstehung psychiatrischer Diagnosen verhindert. Ohne Diagnose aber sind psychiatrischen Zwangsmaßnahmen und einer rechtlichen Stellvertretung gegen den Willen die rechtliche Grundlage entzogen. Schirmfrau der Initiative ist die Künstlerin Nina Hagen...  www.patverfue.de


...und für den inneren Frieden:

Es gibt drei Wörter, die den Unterschied machen zwischen Einheit und Trennung: "GENAU WIE ICH!"

Fügt man jedem Urteil, das man fällt, diese drei Worte hinzu, entsteht eine neue Welt:

- Er ist so bescheuert/klug - genau wie ich!

- Sie ist so hässlich/wunderschön - genau wie ich!

- usw., usw.