Wie sieht die Welt aus, in der DU gerne leben möchtest?

...hier gibt es die Antworten! Viel  Freude und Inspiration beim lesen ❣️

 


Vision der neuen Erde

Diese Verse sind verdichtet,

weil sich ein Dichter an Dich richtet.

Das Gedicht besteht aus Teilen,

bis zum Kernpunkt dauert's Meilen.

 

Solange wir nicht selber handeln,

so wie wir wirklich leben wollen,

befehlen and're uns zu handeln,

sagen, was wir tuen sollen.

 

Noch können viele nicht erkennen,

wie sehr schon viele Feuer brennen.

Schwierig ist's sich vorzustellen,

wohin die Zukunftswogen schnellen.

 

Sind es neue Technikwesen,

kommen Aliens mit Besen?

Sind es wieder Ast'roiden,

oder enden wir in Kriegen?

 

Verknechtung droh'n und leere Läden,

Zersetzung und Gesundheitsschäden.

Weltweit schwappt das Chaos breiter,

nur Visionen geh'n da weiter.

 

Alphamenschen gibt es viele,

doch tragen sie meist falsche Ziele.

 

Wer jetzt aufgibt, der hat verloren,

d'rum sei noch vor dem Fall geboren,

die Vision der Neuen Erde,

auf dass sie wieder froher werde.

 

Die Vision wurd ausgegraben,

um mutig aus dem Trott zu traben.

Wir müssen uns von Knechtern lösen,

Gerechtigkeit liegt nie im Bösen.

 

Jeder Mensch ist ein Geschöpf,

frei gedacht und kein Geschröpf.

Wir müssen jetzt das Ruder wenden,

um nicht elendig zu enden!

 

Natur und Menschheit sind zu retten,

wenn wir jetzt um Liebe wetten,

wir nach Wohl von ander'n streben,

dankbar und in Demut leben.

 

Wir müssen Kleinkariertheit sprengen,

kreativ ins Leben drängen,

nicht in Fächern mehr zu denken,

gemeingut unser Werk verschenken.

 

Geld und Gehorsam müssen schwinden,

wir müssen zueinander finden.

Keine Waffen weiterbauen,

nichts mehr all den Armen klauen.

 

Keinen Chefs in Hintern kriechen,

in deren Sumpf wir selbst versiechen.

Drohung, Hass, Befehl zu Kriegen

müssen wir durch Mut besiegen,

 

uns Absurditätsgesetzen,

solidarisch widersetzen.

Jeder sollte realisieren,

dass Welt und Menschheit sich verlieren.

 

Skizziert sei hier nun die Vision,

sie setzt uns all auf gleichen Thron.

 

Ich seh die Menschheit nicht in Ländern

nicht begrenzt an Grenzenrändern,

ich seh Zentren im Lokalen,

und gemeinsam im Globalen.

 

Auf der Neuen Erde teilen

alle Menschen die Ressourcen,

jeder darf am Ort verweilen,

und durch Fremdgebiete kursen.

 

Und in öffentlichen Zentren

werden lebensnah gebaut,

Bereiche transparent von allen,

so dass ein jeder sie durchschaut.

 

Es wird nicht mehr Herrscher geben,

alle Menschen sind gleich reich,

denn der Reichtum in den Städten,

steht allen zur Verfügung gleich.

 

Regelstufen muss es geben,

damit die Ordnung nicht zerfällt,

darum wird nach Stand im Leben,

jeder mal zum Schutz bestellt.

 

Menschen, die nicht dienen wollen,

bekommen einen Ring genannt,

und im Abstand von den Zentren

werden sie ins Aus verbannt.

 

Sollten sie sich dann besinnen,

können sie im Ring beginnen,

sich allmählich zu bewähren,

näher hin zum Kern zu kehren.

 

Bildung gibt's nicht nach Papieren,

jeder darf soviel studieren,

wie er mag und braucht und will,

niemand stellt den ander'n still.

 

In der Mitte Alte, Schwache,

Kindergärten, Krankensache,

weich der Kern und hart die Wände,

jeder nutzt mit Herz die Hände.

 

Ämter, Firmen, Institute,

gehören allen auf der Route,

radial nach Wichtigkeit,

stehen sie zum Dienst bereit.

 

Je nach Können darf man drinnen,

für das Zentrum mitbestimmen.

Um sich Zugang zu erringen,

muss man Vorleistung erbringen.

 

Diese werden überprüft,

mit Erfahrenen vertieft.

So lernt jeder leicht dazu,

bleibt getragen immerzu.

 

Für alle gelten gleiche Regeln,

jeder darf auf Wassern segeln.

Den Job darf jeder immer wechseln,

er darf lehren, malen, hechseln,

 

fahren, fliegen, wie's g'rad eilt,

Wohnraum wird gerecht verteilt,

Technik steht intelligent,

unter aller Regiment.

 

Alle Menschen passen auf,

dass die Robotik nicht siegt,

und Experten schauen d'rauf,

wie der Stand der Technik liegt.

 

Es wird keine Steuern geben,

da in Hoheit alle leben,

niemand hat die Oberhand,

vernetzt sind Städte mit dem Land.

 

Berge, Flüsse, Seen, Felder,

Meerestiefen, Inseln, Wälder,

all das Schöne gehört allen,

und den meisten wird's gefallen.

 

Auch die Landwirtschaftsbetriebe,

gehör'n zum Allgemeingetriebe.

Leistungsdruck wird sehr vermieden,

man hilft dort, wo Bedarfe liegen.

 

Die Neue Erde wird versorgen,

alle die ihr Achtung borgen.

Der Klimastreit ist nicht mehr wichtig,

zufrieden macht man Dinge richtig.

 

Daten und die Wohnbereiche,

unterliegen Schutzabgleichen,

Technik überwacht den Schutz,

Technik reinigt auch den Schmutz.

 

Auf dass die Visionäre Erde,

zum Ziel von möglichst Vielen werde,

ist die Vision in trock'nen Tüchern,

finden Wege wir in Büchern.

 

Dies sei nur ein Anfangssplan,

so, nun ist der Nächste dran.

 

Wer bis zum Ende liest die Zeilen,

sollte sie mit Freunden teilen.

Jetzt aber "Butter bei die Fische",

gründet "Visionäre Tische".

 

Freiwillige vor!

 

 

Raimundo Germandi, 23.03.2018