Über mich

Erst in 2020 ist mir so richtig klar geworden, wie schwer es sein kann, sich kurz vorzustellen, denn ich durfte noch nie zuvor so viele tolle neue Bekanntschaften schließen wie in diesem Jahr! Und noch immer fällt es mir nicht leicht zu beschreiben, wer ich bin, da die eigene Entwicklung sprunghaft fortzuschreiten scheint und ich selbst kaum glauben kann, wie sehr ich in diesem Jahr über mich hinaus gewachsen bin... Parallel dazu überschlagen sich scheinbar fortlaufend die neuen Ereignisse und immer wieder habe ich mich gefragt, ob das alles wirklich wahr sein kann, was gerade geschieht. Zudem scheint sich die Zeit für mich beschleunigt zu haben, während sich andere verhalten, als seien wir im Jahre 1933...

 

Wie auch immer... Ich bin die Fee, 100% Mensch, Baujahr 1986, lebe vegan und komme aus Würzburg. Corona war der Tropfen, der mein Fass zum überlaufen brachte, denn ich hatte mich schon Jahre zuvor gründlich mit den globalen Missständen auseinander gesetzt, nur war ich bis dahin in meinen Plänen für eine bessere Welt hängen geblieben, nachdem ich Ende 2014 meine Karriere an den Nagel gehängt und mich (gesundheitsbedingt) auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben besonnen hatte...

 

Das hat sich im März 2020 grundlegend geändert, denn ich konnte nicht zusehen, was da draußen im Namen von Corona vor sich ging... Es  kam mir einfach verrückt vor, dass sich scheinbar niemand gegen die völlig absurden Maßnahmen auflehnte, und so startete ich mit dem Aufwach-Kommando und unzähligen Guerilla-Aktionen. Inspiriert durch Anselm Lenz und Jay aus Köln kamen Anfang April die hygienisch einwandfreien Spaziergängen mit Grundgesetz am Wochenende, und bald darauf mit den neu gewonnenen Mitstreitern die wöchentlichen Demos hinzu, obwohl ich völlig unerfahren darin war. Aber man wächst ja bekanntlich an seinen Aufgaben und dank der Regionalgruppe, die ich über den Demokratischen Widerstand gegründet hatte, bekamen wir langsam aber sicher Zulauf. Rasch bildete sich eine Gegenbewegung und so startete ich zeitgleich mit dem Aufruf zur Ignorance-Meditation von Kai Stuht (muss wohl der Zeitgeist gewesen sein...) unsere Meditations-Demos. Eine Zeit lang ging ich fast täglich in der Stadt meditieren - mit Grundgesetz versteht sich. Dafür gab es eine Anzeige. Willkommen in der neuen Normalität (...)! Nach Wochen und Monaten des aktiven Widerstandes war ich das ganze Corona-Thema ziemlich leid, denn alles Wichtige schien bereits gesagt zu sein und ich wollte den Blick endlich wieder auf hoffnungsvolles und zielführendes richten. Daraus ist dann im Mai der Fürstand2020 entstanden, während meine Aktivitäten in unserer Bewegung weiterhin ungemindert anhielten. Bald wurden wir mit unseren Demos aus der Innenstadt verbannt und so haben wir uns mit den umliegenden Städten zusammengeschlossen, um unsere Energien zu bündeln, woraus die Mainfranken-Plattform Füreinandia entstanden ist, über die wir im August dann auch zwei Busreisen zu den Groß-Demos in Berlin organisierten - zwei unvergessliche Ereignisse, die ich trotz der damit verbundenen Strapazen nicht missen möchte...

Inzwischen scheint mir jedoch eines klar geworden: Corona-Konform und Anti-Corona sind die beiden Seiten derselben Medaille. Ob wir mitspielen oder uns dagegen auflehnen, macht keinen Unterschied. Beides stärkt das alte System, gegen welches wir seit Monaten auf die Straße ziehen...

Wir müssen komplett umdenken und selbst der Wandel sein, den wir uns in dieser Welt wünschen!

Meines Empfindens geht es nicht mehr um Aufklärung und tolle Reden, geschweige denn um Personenkult (welcher sich leider etabliert hat), sondern darum, was wir von den Demos mitnehmen und täglich durch unser Handeln mit Herz und Verstand in die Welt tragen...

Wenn wir ehrlich bereit sind, unsere Komfortzone zu verlassen, sind wir Schöpfer und nicht mehr Opfer unserer Realität! WIR haben die Freiheit, unser Leben grundlegend zu verändern - ganz im Gegensatz zu den armen Tieren in der Massentierhaltung...

Ich habe bereits vor Jahren meine Maskerade bewusst beendet und deshalb würde es mir heute nicht im Traum einfallen, mir eine Maskenpflicht oder ähnlich demütigende, freiheitsberaubende oder sogar körperverletztende Maßnahmen auferlegen zu lassen und ich bin weiterhin dazu bereit, die oft unschönen aber fast alltäglichen Konsequenzen dafür zu tragen.

Allerdings scheint mir nun der Zeitpunkt gekommen, uns endlich aus diesem Irrsinn zu befreien, denn gemeinsam verfügen wir über genügend Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Einfallsreichtum, um uns eine völlig neue Realität zu erschaffen. Denn wir sind die 99% und wir haben uns unsere Menschlichkeit bewahrt! Und solange wir in der Liebe bleiben, werden wir immer überlegen sein, auch wenn wir manchmal freundlich aber bestimmt Grenzen setzen müssen... 💚

 

Also auf zu neuen Ufern, raus aus alten Gewohnheiten und/oder Bequemlichkeiten, damit sich endlich etwas ändert! 

 

Ich bin nicht auf diese Welt gekommen, um mich entspannt zurück zu lehnen und die Show zu genießen, blind und unbewusst zu konsumieren, mir das Gehirn waschen zu lassen oder mich sinnlosen Regeln zu beugen. Ich denke, fühle und handle eigenverantwortlich und stehe dafür auch gerade und auch wenn die Tiefen, die ich durchlebt habe noch so tief waren, hat mir das Leben bisher immer zur rechten Zeit einen Engel geschickt, wofür ich aus tiefstem Herzen dankbar bin. 

 

In letzter Instanz scheitert alles an zu wenig Liebe und wenn die Grundrechte eingeschränkt werden, folgt Zerstörung...

 

Deshalb wünsche ich mir eine Welt, in der Einzigartigkeit und Authentizität anstelle von Normen und Angepasstheit als erstrebenswert gelten. Außerdem sollte jeder Mensch und jede Institution für das verantwortlich sein oder gemacht werden, was er/sie tut oder eben auch nicht tut. Anstelle des Grundgesetzes sollten wir uns besser aus eigenem Antrieb an die universellen Gesetze halten und der geistigen Ebene mindestens genauso viel Beachtung schenken, wie der materiellen Ebene. Echte Medizin sollte für jeden zugänglich sein und Menschlichkeit über technischem Fortschritt stehen. Statt (gewaltfreier) Kommunikation sollten wir Verbindung auf Herz-Ebene lernen und statt Manipulation gäbe es echte Bildung, die uns das lehrt, was wirklich wichtig ist im Leben. Seniorenheime würden ersetzt durch einen Ältestenrat in jeder Gemeinde, welcher höchstes Ansehen und Fürsorge genießt und jeder wäre sich dessen bewusst, dass man weder Land noch Lebewesen - egal welcher Gattung - besitzen kann. Mitgefühl und Wohlwollen stünden an oberster Stelle...

 

Ich wünsche mir eine Welt, in der das Wohlergehen wirklich ALLER zählt, und dafür setzte ich mich ein, so gut ich es vermag! Wegbegleiter sind stets willkommen, denn nur gemeinsam sind wir stark... 🌻

 

Herzlichst, eure Fee 

 

 

 

Folgendes Lied möchte ich euch gerne noch mit auf den Weg geben:

 

 

 

Und natürlich freue ich mich über einen Eintrag in meinem Gästebuch,

auch wenn dies zur heutigen Zeit schon fast altmodisch erscheinen mag.

 

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