Über mich

Erst durch unsere vielen Orga-Treffen im Jahr 2020 ist mir klar geworden, wie schwer es sein kann, sich mal kurz vorzustellen, aber man wächst an seinen Aufgaben und der Lohn war groß, denn ich durfte noch nie zuvor so viele wertvolle neue Bekanntschaften schließen wie in diesem Jahr - Corona sei Dank!

Letztlich musste ich mir immer wieder eingestehen, dass ich eigentlich nichts weiß außer dem einem: "So kann es nun wirklich nicht mehr weitergehen!" und so wurde ich aktiv. Parallel dazu überschlugen sich die Ereignisse bzw. Erkenntnisse und immer wieder habe ich mich gefragt, ob das alles wirklich wahr sein kann, was da draußen in der Welt gerade vor sich geht. Zudem schien sich die Zeit für mich beschleunigt zu haben, während sich andere verhielten, als seien wir zurück im Jahr 1933. Zumindest kann ich heute gut verstehen, wie es damals so weit kommen konnte.

 

Wie auch immer... Ich bin die Fee, 1986 inkarniert,  100% Mensch, ungeimpft, ungechipt, umarmbar, vegan, glücklich geschieden und vergeben, lebe Smartphone- und Maskenfrei und komme aus Würzburg. Corona war der Tropfen, der mein Fass zum überlaufen brachte, denn ich hatte mich schon seit Jahren gründlich mit den globalen Missständen auseinander gesetzt, nur fühlte ich mich damit immer ziemlich alleine...

 

Das hat sich im März 2020 grundlegend geändert, denn ich konnte nicht mehr tatenlos zusehen, was da draußen im Namen von Corona vor sich ging. Es war mir unbegreiflich, dass sich scheinbar niemand gegen die (meines Erachtens) völlig absurden Corona-Maßnahmen auflehnte, und so startete ich mit dem Aufwach-Kommando und unzähligen Guerilla-Aktionen. Inspiriert durch Anselm Lenz und Jay aus Köln kamen Anfang April die hygienisch einwandfreien Spaziergängen mit Grundgesetz, und bald darauf die wöchentlichen Demos hinzu, obwohl ich völlig unerfahren darin war. Dank der Regionalgruppe, die ich über den Demokratischen Widerstand gegründet hatte, bekamen wir langsam aber stetig Zulauf - leider auch von der (Anti-)Antifa und so startete ich zeitgleich mit dem Aufruf zur Ignorance-Meditation von Kai Stuht (muss wohl der Zeitgeist gewesen sein...) unsere Meditations-Demos. Zu dieser Zeit gingen wir fast täglich in der Innenstadt meditieren - mit Grundgesetz versteht sich. Dafür gab es dann dank pflichtbewusster Mitmenschen, die unser "Vergehen" sofort erkannt hatten, eine Anzeige, die später zu einer Gerichtsverhandlung führte - willkommen in der neuen Normalität!!!

Nach Wochen und Monaten des aktiven Widerstandes war ich das ganze Corona-Thema ziemlich leid, denn alles Wichtige schien bereits gesagt und ich wollte den Blick endlich auf konstruktive Lösungen und Wege aus den Krisen richten. Daraus ist dann im Mai der Fürstand2020 entstanden, während meine Aktivitäten in unserer Bewegung noch bis zum Herbst andauerten. Da wir nun auch von medialer Seite stark angegriffen wurden und die Berichterstattung bis zur Unkenntlichkeit verzerrt wurde, haben wir uns mit den umliegenden Städten zusammengeschlossen, um unsere Energien zu bündeln, woraus die Mainfranken-Plattform Füreinandia entstanden ist, über die wir im August zwei Busreisen zu den Groß-Demos in Berlin organisiert haben - zwei unvergessliche Ereignisse, die ich trotz der damit verbundenen Strapazen nicht missen möchte! Der Spirit dort war einfach unbeschreiblich und unvergesslich...

 

Auch auf der Groß-Demo in Leipzig bin ich noch gewesen - diesmal mit meinem schönen neuen Info-(Für-)Stand - doch nach der unsäglichen Polizeigewalt gegen uns friedliche Demonstranten am 18.11.2020 in Berlin beschlich mich die leise Erkenntnis: Es ist Wahnsinn, immer das Gleiche zu tun, aber andere Ergebnisse zu erwarten! 

Seit Beginn der sogenannten Pandemie waren wir nun mit immer mehr Menschen auf der Straße, doch was haben wir erreicht? Uns offline kennenzulernen und regional zu vernetzen - JA! Das ist überhaupt das Wichtigste und von sehr großem Vorteil für alle Beteiligten, denn so vieles hat sich daraus schon entwickelt! Dennoch sind sind wir Sklaven in diesem System und kein Herrscher hat je seinen Sklaven gedient! Was erwarten wir also? Und ergibt es wirklich einen Sinn, mit Maske und Abstand gegen Maske und Abstand zu demonstrieren? Ich konnte ihn für mich nicht mehr erkennen und war außerdem nicht länger bereit, diejenigen um Erlaubnis zu bitten, die solch unverhältnismäßige und menschenverachtende Maßnahmen anordnen oder durchsetzen. 

 

Meine Intention mit dem Fürstand war es ursprünglich gewesen, die verhärteten Fronten zu einen und die gesellschaftliche Spaltung zu überwinden, doch inzwischen sehe ich es so: Die freien und unfreien Medien sowie die dazugehörigen (un)politischen Gruppierungen und deren (Crash-)Propheten sind nur die beiden Seiten ein und derselben Medaille, die uns vom Kern des Problems ablenken: Der religiöse Glaube an die Autorität!

 

 

Die Wahrheit werden wir höchst wahrscheinlich sowieso nie herausfinden, wir können sie nur leben und am Ende muss jeder bezahlen, was er bestellt hat - auch in übertragenem Sinne... Somit bleibt nur eines: Wir selbst müssen die Veränderung sein, die wir uns in dieser Welt wünschen  und dafür müssen wir in die Eigenverantwortung gehen! Es kann keinen allgemeingültigen Weg in die Freiheit und Selbstbestimmtheit geben, da jeder von uns mit anderen Grundvoraussetzungen startet. Aber wir können voneinander lernen und uns gegenseitig dabei unterstützen!

 

Ich jedenfalls bin nicht auf diese Welt gekommen, um mich entspannt zurück zu lehnen und die Show zu genießen, blind und unbewusst zu konsumieren, mir das Gehirn waschen zu lassen oder mich (sinnlosen) Regeln zu beugen und ich möchte keine Realität, in der wir uns voreinander verstecken, uns gegenseitig denunzieren und Angst voreinander haben. Deshalb lebe ich dies auch - mit allen Konsequenzen!

 

Denn wenn wir bereit sind, unsere Komfortzone zu verlassen, sind wir Schöpfer und nicht mehr Opfer unserer Realität! Wir haben immer noch die Freiheit, unser Leben grundlegend zu verändern - ganz im Gegensatz zu den armen Tieren in der Massentierhaltung... Und ich bin mir sicher, dass wir über genügend Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Einfallsreichtum verfügen, um uns eine völlig neue Realität zu erschaffen. Wir sind die 99% und solange wir bei uns und in der Liebe bleiben, werden wir immer überlegen sein, auch wenn wir manchmal aus Selbstschutz gesunde Grenzen setzen müssen - auch das ist Liebe!

 

 

Also auf zu neuen Ufern, raus aus alten Gewohnheiten und/oder Bequemlichkeiten, der Weg ist das Ziel!

 

💚 Herzlichst, eure Fee 💚

 

 

 

Folgendes Lied möchte ich euch gerne noch mit auf den Weg geben:

 

 

 

Und natürlich freue ich mich über einen Eintrag in meinem Gästebuch,

auch wenn dies zur heutigen Zeit schon fast altmodisch erscheinen mag 😉